Am gestrigen Tage konnte man unter den Internetseiten der katholischen Nachrichtenagentur kath.net folgende Meldung abrufen:
„Im Bistum Augsburg gibt es weiterhin Aufregung rund um das Schreibverbot für den Stadtpfarrer von Ichenhausen (Kreis Günzburg), Georg Alois Oblinger. Dieser hat von seinem Bischof ein Schreibverbot für die Wochenzeitung "Junge Freiheit" bekommen. Jetzt stellt sich heraus, dass Oblinger im Prinzip ein generelles Schreibverbot auferlegt bekam.
Wie KATH.NET erfahren konnte, könne Oblinger zwar Artikel schreiben, diese müssen aber ab sofort vorher vom Ordinariat Augsburg abgesegnet werden. Zuvor hieß es noch in der "Augsburger Allgemeinen", dass der Bischof zwar das journalistische Engagement des Ichenhausener Stadtpfarrers schätze, jedoch nicht in der "Jungen Freiheit", erläuterte der Sprecher des Bistums, Markus Kremser.
Was konkret das Bistum an Oblinger auszusetzen hat, ist nach wie vor unklar. In seinen Beiträgen für die Junge Freiheit ist offensichtlich nichts Anstößiges zu finden. KATH.NET hat das Bistum angefragt und wird weiter berichten….“
Wir rufen alle Freiheitsfreunde und alle Freunde des christlichen Glaubens auf, gegen diese ungeheuerliche Agitation eines katholischen Bischofs öffentlich zu protestieren. Wir kennen die Veröffentlichungen von Pfarrer Oblinger in der Jungen Freiheit. Pfarrer Oblinger hat sich niemals politisch exponiert, sondern sich stets in bester katholischer Weise zu Glaubensfragen, zu Fragen der christlichen Moral und gesellschaftlichen Themen in einem religiösen Kontext geäußert. Das Bistum Augsburg müsste Pfarrer Oblinger mehr als dankbar sein, dass er in einer Reihe von Artikeln für den katholischen Glauben geworben und klar Stellung bezogen hat.
Wahrscheinlich wurde Pfarrer Oblinger sein offenes Bekenntnis zum Katholizismus und zum Papst gerade in einem Bistum zum Verhängnis, das sich offenbar immer mehr von Rom lösen und eine an den sozialdemokratischen Zeitgeist angepasste Kirche formen will. Das Augsburger Domkapitel, das viele aufrechte Katholiken zurecht als linken Intrigantenstadel bezeichnen, agitiert seit Jahren gegen Priester, die sich zu den überlieferten katholischen Glaubensinhalten bekennen. Dem diente auch die Intrige gegen Bischof Mixa im Jahre 2010.
Lassen wir nicht zu, dass auch die katholische Kirche immer mehr von Parteigängern des linken Zeitgeistes unterwandert wird. Protestieren Sie gegen Bischof Zdarsa und die linken Feinde der Meinungsfreiheit im Domkapitel! Schreiben Sie an das Generalvikariat des Bistums Augsburg: generalvikariat@bistum-augsburg.de

