Die linken Macher der Tagesschau geben mit ihrer selektiven Berichterstattung schon mal die Marschroute vor, um im Stile der „Aktuellen Kamera“ für die richtige Hirnwäsche zu sorgen:
Deutschland erzittert vor einem neuen gnadenlosen braunen Terror. Die Machtübernahme der Neo-NSDAP steht kurz bevor. Wo überall könnten die braunen Terrorzellen mit ihren fast täglichen Anschlägen noch überall verborgen sein?
Es ist schon seltsam. 13 Jahre lang hat sich für diesen „Terror“ niemand interessiert. Kein Polizist oder Staatsanwalt kam auf die Idee, dass die völlig zusammenhanglos in Deutschland von einem grenzdebilen Verbrechertrio und einem einzigen Unterstützer verübten Straftaten einen politischen Hintergrund haben könnten. Zwei der lediglich vier Täter sind tot und werden über ihre abartigen Motive nie etwas aussagen können. Wahrscheinlich würden psychiatrische Gutachten zu dem Ergebnis kommen, dass die Täter vollkommen verrückt sind. Niemand wusste von diesem angeblichen Terror. Es gab weder Bekennerschreiben noch irgendwelche politischen Forderungen. Nur durch den Brand in Jena machte die dritte Täterin ungewollt auf sich aufmerksam und eine wirre Foto-CD und ein Video enthielten abstruse politische Inhalte. Bislang ist nicht einmal klar, ob die sogenannten „Döner-Morde“ allesamt auf das Konto dieses Trios gehen. Wie kann man angesichts dieser Art von Verrücktheiten von terroristischen Bedrohungen oder einer terroristischen Vereinigung sprechen?
Diese Art von Kriminalität existiert in Deutschland tatsächlich, nämlich in Form eines gefährlichen Linksterrorismus, den man so aber nicht nennen darf und dem in der Tagesschau gerade mal eine Randnotiz – wenn überhaupt – gewidmet wird. Wir erinnern uns: Am 23. Mai 2011 setzen linksextreme Kriminelle aus der, verharmlosend so genannten „Autonomen Szene“ eine Kabelanlage der Berliner S-Bahn in Brand, die den Zugverkehr in Berlin zum Erliegen brachte und auch den Mobilfunk im Umkreis störte, sodass auch die Operationssäle eines benachbarten Krankenhauses betroffen waren. Die Zerstörung von Signalleitungen endet in der Regel tödlich, denn der gerade in Ballungsräumen äußerst dichte Zugverkehr, wird im Minutentakt geregelt. Dass es zu keinem Unfall kam, war eine ungewöhnliche Fügung des Schicksals. Nach der Tat erschien sofort das typische Bekennerschreiben auf der linksterroristischen Internetplattform Indymedia. Auch im Oktober gingen diese heimtückischen Anschläge weiter. Gott sei Dank zündeten nur 2 von insgesamt 17 Brandsätzen, die für die Signalanlagen der ICE-Hauptstrecke Hamburg-Berlin gedacht waren. Trotzdem waren sich die linken Medien wieder mal einig: Linksterrorismus gibt es in Deutschland nicht. Auch die linken Parteien reagierten entsprechend: Als Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich (CSU) zurecht vor einer neuen Dimension linksextremistischer Gewalttaten warnte, fielen ihm die üblichen Verdächtigen aus SPD, Grünen und Ex-SED in den Rücken. Berlins Innensenator Ehrhart Körting (SPD) warnte vor übertriebenen Reaktionen.
Anstatt sich mit den wirklichen Hintergründen krimineller Taten zu befassen und seriös zu berichten, präsentieren die deutschen Mainstream-Medien wieder mal die bekannte linke Volkspädagogik, die stets demselben Muster folgt:
Straftaten mit rechtsextremen Hintergrund: Das bedeutet Berichterstattung rund um die Uhr, pauschale Vorwürfe in alle Richtungen, Claudia Roth, diverse Ausländerfunktionäre und sonstige Wichtigtuer im Dauerinterview. Natürlich auch Forderungen nach allem, was das Herz begehrt: „Wir brauchen jetzt sofort …“ Millionen im Kampf gegen Rechts (gegen die bürgerliche Mitte natürlich eingeschlossen, denn dort sind bekanntlich viele latent rechtsextrem), Parteiverbote und neue Gesetze und selbstverständlich ein neues Bewusstsein für die Gefahren des Rechtsextremismus usw. usf.
Straftaten mit linksextremen Hintergrund: Natürlich existieren auch für dieses Phänomen die passenden Textbausteine. Man muss nur aufs Knöpfchen drücken: Das bedeutet zunächst mal keine Berichterstattung (über die seit Jahren in Berlin und Hamburg verübten Brandanschläge berichteten die Fernsehmedien überhaupt nicht). Wenn das ganze nicht mehr verheimlicht werden kann, folgen Warnungen vor Überreaktionen und pauschalen Verunglimpfungen. „Die Union instrumentalisiert diese Taten jugendlicher Heißsporne für ihre Zwecke und schafft ein Klima der Denunziation.“ Parteiverbote und neue Gesetze werden als völlig überzogener Unsinn abgetan. Wer von Linksterrorismus spreche, wolle nur von den wirklichen Gefahren des Rechtsextremismus ablenken usw. usf.
Es wäre unserem Land wirklich zu wünschen, dass Straftaten und ihre Täter ohne Ansehen der Person und ohne die heuchlerische politische Begleitmusik der üblichen Berufsprotestierer verfolgt würden und dass sich Geheimdienste wie der Verfassungsschutz auf die Beobachtung ausländischer Dienste und Agenten beschränken und die Strafverfolgung ansonsten unabhängigen Gerichten und Staatsanwaltschaften überlassen.

